Review

Reviews 8.0

NILE

Ithyphallic

Ausgabe: RH 243

Der Ansatz, die Riffanzahl zu reduzieren, ist im Falle NILE lobenswert: So sind auf „Ithyphallic" mit wenigen Ausnahmen viel straightere Tracks vertreten, als das in der Vergangenheit der Fall war. Dadurch wirken NILE zugänglicher, lassen aber auf Dauer manchmal die vertrackten und atmosphärischen Stücke vermissen. Einer der beiden Longtracks (´Even The Gods Must Die´) kann dabei von der Klasse her auch nicht an die großartigen Monumental-Epen der Vergangenheit anknüpfen. Dennoch bietet „Ithyphallic" z.B. mit dem frickeligen ´As He Creates, So He Destroys´ oder dem doomigen ´Eat Of The Dead´ starkes Material. Bei der Produktion wäre allerdings noch etwas mehr drin gewesen. Das Schlagzeug ballert zwar diesmal ziemlich amtlich, jedoch kommen die Gitarren für eine Death-Metal-Band erstaunlich dünn und trocken rüber.

Autor:
Ronny Bittner
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