Review

Reviews 7.5

NILE

At The Gate Of Sethu

Ausgabe: RH 302

Nuclear Blast/Warner (47:45)

Auf NILE ist stets Verlass. Bis auf ganz wenige Ausnahmen können die Alben des Hobby-Ägyptologen Karl Sanders und dessen Entourage immer überzeugen, so auch „At The Gate Of Sethu", dessen mystische Atmosphäre beim Titel beginnt und die nahtlos ins Akustische übergeht. Natürlich sind NILE nach wie vor eine Death-Metal-Band. Aber mit wie viel Liebe zum Detail Sanders immer wieder orientalische Einflüsse platziert, wie er es schafft, in ein totales Brutalo-Brett eine Atmosphäre aus einer anderen Welt einzuflechten, das zeugt einfach von großem Talent. Obendrein ist NILEs neuester Gruftschatz düsterer ausgefallen als die vorherigen Alben. Man könnte fast von einer Rückbesinnung auf alte Tugenden sprechen. Brutalität ist zwar stets im Übermaß vorhanden, aber längst nicht mehr alles. Wer NILE mag, wird „At The Gate Of Sethu" lieben. Fakt!
 

Autor:
Dorian Gorr
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