Review

Reviews 8.0

NIGHTMARE

The Aftermath

Ausgabe: RH 325

PLUS-MINUS

AFM/Soulfood (49:38)
Da ja heutzutage alles unbedingt kategorisiert werden muss, grüble ich schon seit längerem darüber, wie man eigentlich „ganz normale“ Metal-Musik nennt? Also zwei Gitarren, ein Bass, ein Schlagzeug und ein Sänger, der richtig singen kann. Songs mit eingängigen Melodien, aber ohne seichten Keyboard-Kleister. Gespielt von einer Band ohne Patronengurte, ohne Jeanskutten, ohne Nieten, ohne Image. Lösungsvorschläge bitte an frank@rockhard.de.
Womit wir bei NIGHTMARE wären, dieser französischen Band, die schon zu Zeiten Metal gespielt hat, als es die meisten Unterkategorien noch gar nicht gab. Und die auch im 34. Jahr ihres Bestehens vital, frisch und keinesfalls antiquiert klingt. Ihre knackigen Songs, die irgendwo zwischen Masterplan, Brainstorm, Iced Earth und Nocturnal Rites einzuordnen sind, zeigen mal Krallen und manchmal Gefühl, lediglich der Gitarrensound ist für meinen Geschmack etwas zu kraftlos. Ansonsten aber gilt: It´s only Heavy Metal, but I like it!
Frank Albrecht
8

Das ist ja alles ganz nett, was NIGHTMARE auf ihrer aktuellen Platte fabrizieren, aber bei acht Punkten sehe ich „The Aftermath“ bei weitem nicht. Ich höre sehr solide produzierten und komponierten Power- bzw. Melodic Metal, den man angesichts der bereits über 30-jährigen Szene-Präsenz der Franzosen meinetwegen auch „kultig“ nennen darf, aber es kullern weder echte Song-Highlights aus den Boxen, noch befindet sich der Gesang von Jo Amore, der mir im Abgang auch ´ne Nummer zu knödelig ist, in der ersten Bundesliga. Sechs Punkte kann man hier zücken, mehr nicht.
Conny Schiffbauer
6

Autor:
Conny Schiffbauer
Frank Albrecht
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