Review

Reviews

NASTY SAVAGE

Nasty Savage

Im Jahre 1986 warfen NASTY SAVAGE ihr etwas unterbewertetes Debüt auf den Markt. Bereits im Vorfeld fielen sie durch diverse Veröffentlichungen (z.B. das „Wage Of Mayhem"-Demo) oder beigesteuerte Tracks auf einigen Samplern positiv auf.

Musikalisch lässt sich die Mucke von Hobby-Wrestler Nasty Ronnie & Co. kaum einordnen; sie erinnert mich aber gelegentlich - vor allem aufgrund der vielen zähen und schleppenden Parts - etwas an alte Celtic Frost. Über allem thront das arg dominant in Szene gesetzte Organ von Nasty Ronnie, der also nicht nur durch das Zertrümmern von diversen technischen Gerätschaften und Stagediving-Sprünge von meterhohen P.A.-Türmen ins Publikum von sich reden machte. Die Vocals sind produktionstechnisch klar der auffälligste Makel der Scheibe.

Anno 2001 klingt das Album nun doch ein wenig angestaubt (No fuckin´ way! - bk), wobei der originelle Sound von NASTY SAVAGE Mitte der Achtziger etwas ganz Besonderes war und durchaus zu begeistern wusste. Zum großen Durchbruch reichte es für die Band jedoch nie, so dass man sich Anfang der Neunziger sang- und klanglos auflöste. Mit dem Debütalbum hinterließ man jedoch eine Scheibe, die Retro-Metaller immer noch begeistert.

AMAZON EMPFEHLUNG

Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos