Review

Reviews 8.0

NAPALM DEATH

Smear Campaign

Ausgabe: RH 233

(45:04)

Die Grind-Veteranen lassen nicht locker. Fünf Studioalben in den letzten sechs Jahren, so fleißig waren Shane & Co. nicht mal früher. Nach einem schummrigen Intro greift der Opener sofort frontal an. Die Wechselgesang-Spielchen zwischen Barney und Mitch wurden noch weiter forciert. Mitchs Gekreische ist wirklich radikal und extrem. Hey, ihr Screamo/Metalcore-Wannabes, aufgepasst! So wird´s gemacht! Barney widerlegt dagegen die gängige Pavarotti-These, nach der mehr Bauch mehr Volumen ist. Obwohl er in den letzten Jahren deutlich an Gewicht verloren hat, werden seine Growls immer finsterer und tiefer. Aber gegen die Herrera/Embury/Harris-Blasteinheit muss man sich als Fronter auch was einfallen lassen.

Ansonsten schreddert die alte Birmingham-Jolle formidabel alles kurz und klein. Die Schrumpfung auf Quartett-Größe (Ex-Klampfer Jesse - R.I.P.! - holzte ja vor seinem Tod wieder mit Terrorizer) hat glücklicherweise keine Spuren hinterlassen.

Autor:
Volkmar Weber
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