Review

Reviews 8.0

NAGLFAR

Téras

Ausgabe: RH 299

Century Media/EMI (44:35)

Lange Pausen zwischen den Alben ist man von den schwedischen Black-Metal-Göttern NAGLFAR, deren Debüt „Vittra“ von 1995 zu den 20 wichtigsten Alben des Genres zählt, ja gewohnt. Und das Warten wird jedes Mal belohnt. Auch „Téras“ fügt sich bestens in die imposante Diskografie der auf Triogröße geschrumpften Band ein, auch wenn die ganz großen Klassiker diesmal nicht ausgespuckt werden. Der stark Dissection-lastige Stil NAGLFARs bestimmt wie gewohnt das komplette Album, die mächtigen Riffgebirge werden immer wieder von düster-majestätischen Melodien durchbrochen, die Atmosphäre ist die gleiche geblieben. Besonderes Gewicht liegt auf der abwechslungsreichen Gitarrenarbeit (Vargher & Andreas Nilsson), die trotz der starken Dissection-Schlagseite immer sofort auf NAGLFAR verweist.

Wenn ihr alle fünf vorangegangenen Alben der Band besitzt, müsst ihr auch „Téras“ haben. Wenn ihr NAGLFAR erst einmal kennenlernen wollt, holt euch „Vittra“ oder „Pariah“ (2005).

Autor:
Götz Kühnemund

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