Review

Reviews 7.0

MUSHROOMHEAD

Savior Sorrow

Ausgabe: RH 234

(49:05)

Musikalisch spannend waren MUSHROOMHEAD schon immer, obwohl dem Cleveland-Gespann oftmals nachgesagt wurde, zu offensichtlich mit der manischen Attitüde von Slipknot zu kokettieren. Auch „Savior Sorrow“ bietet vielfältige musikalische Kost, wenngleich der Scheibe die Songwriting-Qualität und die aggressive Dynamik der letzten Platte „XIII“ fehlen. Ein wenig Verspieltheit im Stil von Faith No More, ein paar dreckige Riffs der Marke Corrosion Of Conformity, eingebettet in epische Melodien, raues Hardcore-Gebelle und exotische Samples ergeben einen Sound, der zwar alles andere als radiokompatibel klingt, in seiner Basisausrichtung aber softer ist als die bisherigen MUSHROOMHEAD-Releases. Der angeblich durch J-Mann-Nachfolger Waylon forcierte Richtungswechsel beim Gesang ist zwar marginal; zwingend gefallen muss „Savior Sorrow“ aber auch Fans der vorherigen Veröffentlichungen nicht.

Testrotation empfohlen!

Autor:
Conny Schiffbauer
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