Review

Reviews 8.0

MOTÖRHEAD

Snake Bite Love

Ausgabe: RH 130

Same procedure as every year? Nicht ganz, denn mit "Snake Bite Love" wagen sich MOTÖRHEAD stellenweise auf neues (oder zumindest ungewohntes) Terrain vor: In 'Take The Blame' beispielsweise ist eine Hammond-Orgel zu hören, und 'Dead And Gone' ist eine melancholische Halbballade mit Ohrwurm-Refrain. Natürlich gibt's neben diesen beiden Highlights in erster Linie MOTÖRHEAD-typisches Kraftfutter, wobei der Opener 'Love For Sale', 'Dead Or Alive' oder 'Assassin' für meinen Geschmack am besten zünden. Ebenfalls gelungen ist der Goodtime-Rocker 'Don't Lie To Me', der als Nachfolger von 'Going To Brazil' durchgehen könnte. So weit, so gut. Trotz einiger Treffer ist "Snake Bite Love" allerdings kein Überflieger geworden, denn erstens ziehen ein paar durchschnittliche Nummern ('Joy Of Labour', 'Snake Bite Love' oder 'Night Side') das Niveau etwas nach unten, und zweitens geht Lemmy hier und da doch hörbar die Puste aus. Für Stratmann ist's das beste MOTÖRHEAD-Album seit Jahren, für mich "nur" eine solide 8-Punkte-Scheibe. Aber ihr wißt ja: In den Rock'n'Roll-Himmel kommt man nur, wenn man alles von MOTÖRHEAD hat.

Autor:
Götz Kühnemund
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