Review

Reviews 9.0

MOTÖRHEAD

Sacrifice

Ausgabe: RH 95

Es ist doch immer wieder schön, mit welcher Regelmäßigkeit MOTÖRHEAD allen Nachwuchs-Lärmern zeigen, wo der Hammer hängt. Seit nunmehr 20 Jahren ist Verlaß auf Lemmy, auch wenn's zwischendurch Besetzungswechsel in der Band und die eine oder andere Durststrecke gegeben hat - wirklich enttäuscht wurde man als MOTÖRHEAD-Fan nie. Selbst Alben wie 'Rock'n'Roll' oder 'Another Perfect Day', die heute als die schwächeren in der Karriere der Truppe gelten, hatten ihre Highlights und waren dem Großteil der Konkurrenz immer noch um Längen voraus. Gleiches gilt für den neuen Longplayer 'Sacrifice', der ganz im Zeichen der MOTÖRHEAD-Tradition steht und vielen Anhängern der Band sogar besser gefallen dürfte als die Vorgänger 'Bastards' und 'March Or Die', weil Lemmy & Co. zum 20jährigen Jubiläum noch mal mächtig aufs Gas drücken und eine überraschend harte Scheibe abgeliefert haben. Diesmal gibt's keine Balladen (obwohl mich das nicht gestört hätte), sondern durchweg Kraftfutter - wobei das musikalische Spektrum vom Goodtime-Rocker 'Don't Waste Your Time' bis zum Doublebass-Kracher 'Sacrifice' reicht. Dazwischen typische MOTÖRHEAD-Killer wie 'Sex & Death', 'All Gone To Hell' oder 'Another Time', die nicht nur musikalisch, sondern auch textlich glänzen. Solange es Bands wie MOTÖRHEAD gibt, ist der wahre Rock'n'Roll nicht totzukriegen.

Autor:
Götz Kühnemund

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