Review

Reviews 9.0

MORGANA LEFAY

Maleficium

Ausgabe: RH 114

MORGANA LEFAY - dieser Name steht seit Jahren für erstklassigen Power Metal und schweißtreibende Live-Shows. Daran ändert gottlob auch das neue Album "Maleficium" nichts - ganz im Gegenteil: Der mittlerweile vierte Longplayer ist das mit Abstand ausgereifteste Produkt der Schweden. Das mag zwar abgedroschen klingen, trifft aber den Nagel exakt auf den Kopf. Zum Beweis höre man sich einfach mal das siebenminütige Monumentalwerk 'Madness' oder das ungewohnt schleppende 'The Devil In Me' an. Allerdings sei vorausgeschickt, daß im Vergleich zu früheren Alben der Zugang zu "Maleficium" nicht sehr leicht fällt - vieles wirkt aufgrund der Komplexität zunächst etwas sperrig. Man braucht vier bis fünf Durchläufe, um sich an den einen oder anderen Song zu gewöhnen, denn MORGANA LEFAY komponieren nicht nach den üblichen Power Metal-Schemata, was wahrscheinlich auch erklärt, warum sie verkaufsmäßig noch nicht den ganz großen Wurf landen konnten. Doch natürlich gibt's auch etliche Songs im typischen MORGANA-Stil zu hören - 'Where Fallen Angels Rule' etwa, oder auch 'Victim Of The Inquisition' und 'Creatures Of The Hierachy'. Und als Bonbon wird mit 'A Final Farewell' noch eine wunderhübsche Ballade serviert. Der Sound ist klasse, die Band eigenständig, das Material toll arrangiert - es gibt also keinen Grund, sich diese Scheibe nicht in die Sammlung zu stellen...

Autor:
Frank Albrecht

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