Review

Reviews 7.0

MORBID ANGEL

Formulas Fatal To The Flesh

Ausgabe: RH 130

Nach der längst überfälligen Trennung von David "Weichkeks" Vincent wollten sich die selbsternannten Gottväter der Black Metal-Szene (na ja!) endlich wieder auf ihre alten musikalischen Qualitäten besinnen und ein Epos im Stile des unvergleichlichen Erstlings "Altars Of Madness" raushauen, was ihnen meiner Meinung nach aber nur bedingt gelungen ist. Zum einen wäre da die Produktion zu nennen, die etwas transparenter hätte ausfallen dürfen. Aber auch beim Songwriting tun sich hier und da Schwachpunkte auf, da die ersten acht Tracks genretypisches, rasendes Geschrote bieten und kaum Platz für subtil-fieses Geriffe vom Kaliber eines 'Chapel Of Ghouls' lassen. Erst zum Ende hin schleicht sich etwas Abwechslung in Form von vier kurzen Instrumentals, des saustarken, von einem schleppenden Mittelteil veredelten 'Covenant Of Death' und des rund zehnminütigen Epos 'Invocation Of The Continual One' ein. Gut, nach drei, vier Durchläufen kann man sich mit den o.g. Mankos anfreunden, weshalb "Formulas Fatal To The Flesh" als solide Death Metal-Scheibe durchgeht, die sich Todesbleijünger auf den Altar stellen dürfen. Der neue Frontgrunzer und Bassist Steve Tucker wird von Herrn Azagthoth übrigens wie folgt beschrieben: "Steve is a vessel in which the voice of Cathhulha-Habsu-Amah Ushumgal-anna will be heard." Äh ja, stimmt genau!

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