Review

Reviews 8.5

MONSTROSITY

Millennium

Ausgabe: RH 115

Warum wird einem eigentlich ständig eingetrichtert, daß der Death Metal tot sei? Nur weil der Black Metal derzeit ein kreatives Hoch erlebt, heißt das noch lange nicht, daß brutale Musik jenseits der schwarzweißen Nordmänner völlig stumpfsinnig und uninteressant sein muß. Floridas MONSTROSITY haben zwar aufgrund diverser Line-up- und Business-Probleme fast den Anschlußzug verpaßt, melden sich jetzt aber in alter Höchstform und mit ihrem zweiten Album "Millennium" zurück. Eingesungen (ob das der richtige Ausdruck ist? - Red.) hat die zehn Songs noch der inzwischen zu Cannibal Corpse abgewanderte George "Corpsegrinder" Fisher, und man kann ihm ganz sicher nicht vorwerfen, daß er seine Sache halbherzig gemacht hat. Neben den drei bereits vom '94er Demo bekannten Songs, die in gewohnter MONSTROSITY-Manier alles niedermetzeln, hat die Band noch sieben weitere, brandneue Nackenbrecher am Start, von denen lediglich 'Fragments Of Resolution' aufgrund seiner gedrosselten Geschwindigkeit etwas aus dem üblichen Rahmen fällt. Ansonsten dominiert hier lupenreiner Florida-Death Metal, wie er perfekter eigentlich nicht sein könnte.

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