Review

Reviews 7.0
Hard Rock

MIRROR

Pyramid Of Terror

Label: Bad Omen/Soulfood
Dauer: 41:04
Ausgabe: RH 387

Auch auf Zypern hält man die Traditionen hoch, juhu. MIRROR, ein Hirnspross von Tas Danazoglou, der ehedem bei den Kiffdoomern Electric Wizard und den Black-Thrashern Satan´s Wrath den Bass bediente und der überdies als wandelnde Tattoomesse zu beeindrucken vermag (Google-Bildersuche, hilf), haben dieser Tage ihr zweites Album nach dem gleichnamigen Debüt aus dem Jahr 2015 veröffentlicht und verschreiben sich darauf erneut ebenso schamlos wie solide dem klassischen Stil, der formvollendet frisch und rein nur Ende der Siebziger, Anfang der Achtziger zelebriert wurde. Twingitarren sprinten hier munter hin und her, choriges Schwert- und Schurzpathos soll an Rainbow zu Dio-Zeiten gemahnen und so weiter und so fort. Auf dem Papier ein Unterfangen nach meinem Geschmack, aber am Ende zumindest nicht ganz geglückt: Combo-Cheffe Danazoglou prahlt sich mit seinem Bass unangebracht nach vorne, Sänger Jimmy Mavromatis knödelt statt zu ergreifen, und - worst of all und bei aller Liebe - die Songs bleiben trotz ihrer vorhandenen, stets hörbaren Grundqualität allzu oft knochiges Zitatstückwerk. So gerne hätte ich meine Faust noch nachhaltiger gereckt!

Autor:
Thorsten Dörting
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