Review

Reviews 10.0

METALLICA

Master Of Puppets

Ausgabe: RH 16

Inzwischen habt ihr ja wohl das Interview in diesem Heft gelesen, und da die Platte sowieso schon jeder hat, brauche ich nicht zu viele Worte darüber zu verlieren. Insgesamt kann ich Lars Ulrich eigentlich nur zustimmen. Auch meiner Meinung nach haben METALLICA musikalisch einen ordentlichen Schritt nach vorne getan, die Stücke sind an sich zwar weniger eingängig und dafür um so komplizierter geworden, aber eben einen Tick besser als früheres Material. Trotzdem hat natürlich auch diese Superscheibe ein paar Schwachstellen, so ist 'The Thing That Should Not Be' eher "the song that should not be", ein Totalausfall wie letztes Mal schon 'Escape'. Außerdem ist mir das Instrumental 'Orion' viel zu lang geraten, das Stück wirkt auf mich einfach langweilig. Damit hat es sich aber schon, die restlichen 40 Minuten entsprechen auch den allerhöchsten Anforderungen, hier stimmt jeder Ton, die Soli sind mitreißend, und vor allem James Hetfields Stimme hat sich sehr positiv entwickelt. Wer bei 'Disposable Heroes', 'Battery' oder 'Damage Inc.' nicht in Begeisterungsstürme ausbricht, sollte lieber gleich den Löffel abgeben. Ich bin mir völlig sicher, daß Metallica auf ihrer kommenden Tour und mit dieser LP viele neue Fans gewinnen werden, denn eine Band, die über ein solches Niveau verfügt, gibt es nur äußerst selten. Was kann man mehr verlangen als absolute Spitzenklasse? (10)

Autor:
Frank Trojan

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