Review

Reviews 8.0

METAL CHURCH

A Light In The Dark

Ausgabe: RH 230

(60:31)

Zwar erinnert das Artwork des siebten Studioalbums von Kurdt Vanderhoof & Co. an das des legendären Debüts „Metal Church“ von 1985; qualitativ reicht die Scheibe aber erwartungsgemäß nicht an die frühen Klassikeralben der Seattle-Götter heran. „A Light In The Dark“ ist kein greller 1 000-Watt-Strahler, der die metallische Finsternis machtvoll zerschneidet, aber auch keine unscheinbare Funzel mit Energiesparbirne. „A Light In The Dark“ ist schlicht ein gutes, im positivsten Sinne altmodisches Metalalbum mit einem ausgewogenen Mix aus bewährten Powerriffs, schönen Melodien und einigen Mitgröl-kompatiblen Refrains. Nummern wie das mächtig drückende Titelstück, das Midtempo-Kraftpaket ´Beyond All Reason´, das schnelle und eingängige ´Mirror Of Lies´ oder die beiden wuchtigen Abrissbirnen ´Pill For The Kill´ und ´Son Of The Son´ sind beruhigender Balsam für die von immer neuen Trends geschundene Headbanger-Seele. Dazu kommt die erneut starke Gesangsleistung von Ronny Munroe, dessen Timbre zuweilen etwas an Saxons Biff Byford erinnert. Da fällt die eine oder andere etwas schwächere Komposition kaum ins Gewicht. Lediglich die Neueinspielung von ´Watch The Children Pray´ hätte man sich besser verkniffen. Diesen Gänsehautklassiker kann man einfach nicht besser machen als das Original mit David Wayne am Mikro.

Autor:
Andreas Stappert

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