Review

Reviews 8.5

MERCYFUL FATE

Dead Again

Ausgabe: RH 133

Obwohl die letzten Alben gutklassigen, traditionellen Metal aufboten, hat sich für meine Begriffe vor allem beim Songwriting doch etwas Stagnation abgezeichnet. Sowohl "Time" als auch "Into The Unknown" fehlte einfach das gewisse Etwas, die besondere Note. Obwohl die bandtypischen Trademarks auf "Dead Again" wiederzufinden sind, gefällt mir der neue Streich besser, da die Kompositionen einen rockigen Anstrich erhalten haben und die Seventies-Roots der Band weit in den Vordergrund rücken. Ob's an Neuzugang Mike Wead (ex-Candlemass/Memento Mori/Hexenhaus) liegt, der bereits auf der letzten Tour den ausgestiegenen Michael Denner ersetzte? Gut möglich, denn in puncto Riffs und Soli hat man überragende Arbeit abgeliefert. Tracks wie der Opener 'Torture (1629)', 'The Lady Who Cries', das treibende 'Sucking Your Blood', der legitime 'Evil'-Nachfolger 'Crossroads' und der fantastische, knapp 14minütige Titelsong bieten aufgrund diverser progressiver Einsprengsel zwar keine allzu leichtverdauliche Kost, stehen dafür aber voll in der Tradition der ersten Alben. Beleg dafür ist auch das superbe Artwork, das Parallelen zum Klassiker "Don't Break The Oath" aufweist und die für meinen Geschmack beste und abwechslungsreichste Scheibe seit dem phänomenalen "In The Shadows"-Comeback abrundet. Pflichtkauf!

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