Review

Reviews 8.0

MANOWAR

The Sons Of Odin

Ausgabe: RH 234

(24:18)

Da sind sie also endlich - die ersten neuen MANOWAR-Songs im Jahre „1 nach Earthshaker“. Neben dem damals live gespielten, besser als in der Studioversion klingenden ´King Of Kings´ präsentiert uns die Band mit ´Gods Of War´ und ´Sons Of Odin´ zwei brandneue Bombastrocker, die von der Atmosphäre her an glorreiche „Kings Of Metal“-Tage erinnern. Der Sound (Drums und Gitarren) klingt leider - wie bei allen jüngeren MANOWAR-Aufnahmen - sehr künstlich, aber das Songwriting an sich stimmt. Eric Adams besitzt immer noch eine der prägnantesten und besten Metal-Stimmen aller Zeiten, und wenn er - wie zum Ende von ´Gods Of War´ - seine unvergleichlichen hohen Schreie ansetzt, läuft es jedem MANOWAR-Fan heiß und kalt den Rücken runter.

Würde sich Joey DeMaio einfach in sein Homestudio setzen und Songs wie diese schreiben, anstatt unschuldige Orchestermusiker in fremde Länder zu verschleppen, überteuerte Fan-Conventions zu veranstalten und Tourneen zu buchen, die er kurz darauf wieder absagt, wäre die Welt doch in Ordnung. Für MANOWAR und für uns!

Autor:
Götz Kühnemund
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