Review

Reviews 6.0

MAJESTY

Hellforces

Ausgabe: RH 226

(48:16)

Übertriebenes True-Metal-Gehabe finde ich reichlich albern - besonders bei einer Band wie MAJESTY, deren Refrains wie aus der Feder von Ralph Siegel klingen. Dieser Umstand ist in puncto Eingängigkeit zwar durchaus als Kompliment zu verstehen, hat mit Metal aber so viel zu tun wie dessen Tanzgruppe Dschinghis Khan - nämlich nichts weiter als ein martialisches Image. Songs wie ´Sons Of A New Millenium´, ´Like A Raptor´, ´Guardians Of The Dragon Grail´ oder ´Nowhere Man´ sind dermaßen kitschige Schunkel-Nummern, dass sie mit noch leiseren Gitarren (die Produktion von Stefan Kaufmann krankt ohnehin an einem recht drucklosen, synthetischen Sound) locker in der Hitparade laufen könnten.

Zur Ehrenrettung sei gesagt, dass sich mit der pathetischen Halbballade ´March For Victory´, dem 2006er Remake von ´Metal Law´ (beides gelungene Manowar-Verbeugungen), der Uptempo-Nummer ´Heavy Metal Desire´ sowie dem Titelstück auch einige überzeugende Songs auf „Hellforces“ finden.

Autor:
Marcus Schleutermann
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