Review

Reviews 7.0

MAGNUM

The Visitation

Ausgabe: RH 285

Steamhammer/SPV (57:25)

Es gibt Leute in der Rock-Hard-Reaktion, die das gefühlte 32. Album der MAGNUM-Karriere für das beste, weil rockigste seit „Goodnight L.A.“ aus dem Jahre 1990 halten und damit die Meinung von Front-Hobbit Bob Catley teilen. Anno 2011 haben sich MAGNUM konsequent aus den gar zu seichten Pop-Gefilden verabschiedet und widmen sich wieder dem, was sie seit jeher am besten können: bombastischem Hardrock mit beeindruckenden Hooklines und Refrains, die mit fast beängstigender Selbstverständlichkeit auf den Hörer niederprasseln. Das mögen manche als antiquiert, manchmal (zu Recht) als pathetisch oder wenig innovativ bezeichnen, aber es spricht für die wiedergewonnene Souveränität im MAGNUM-Camp, dass sich der Fünfer mittlerweile nicht mehr verzettelt, sondern sich konsequent an die eigene Zielgruppe wendet. Eingefleischte Anhänger des englischen Quintetts werden mit „The Visitation“ bestens bedient, allen anderen sei gesagt, dass dieses Album den Großteil der veröffentlichten AOR-Platten mühelos beiseitewischt.

Autor:
Thomas Kupfer
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