Review

Reviews 7.0

M.Z.

Nostalgic Heroes

Ausgabe: RH 241

Manitou/Twilight (50:42)

Der Franzosen-Vierer hat sich auch auf seiner fünften Scheibe dem neoklassichen Metal verschrieben. Die Männer um Mastermind-Basser Markus Fortunato orientieren sich deutlich hörbar an Acts wie Stratovarius und Malmsteen, ohne jedoch deren Klasse zu erreichen. Geboten wird auf elf Tracks ein recht wohl schmeckendes Mahl aus gefälligen Melodien, Keyboardteppichen, Gitarren- und Tastensoli und einem Gesang, der stilistisch passt, an manchen Stellen aber etwas uninspiriert wirkt. Es fehlen Eigenständigkeit und zwingende Hooks. MZ sind da gut, wo Fortunato zeigen kann, was er draufhat, etwa im Instrumental ´Polytheist´. Der Rest ist eher Midtempo-lastig, lediglich ´Last Of A Long Line´ zieht das Tempo an.

Einem Debüt hätte man womöglich acht Punkte geben können, ein fünftes Studioalbum sollte allerdings etwas mehr auf der Habenseite verbuchen können.

Autor:
Sascha Nieroba
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