Review

Reviews 5.0
Hardcore

LUSTFINGER

Es gibt nichts zu bereuen

Label: Rotz + Wasser/H´Art
Dauer: 45:40
Ausgabe: RH 384

Wer wie LUSTFINGER bereits das elfte Studioalbum raushaut, hat entweder einen Dukatenesel im Keller stehen oder scheint in seiner Nische eine gewisse Relevanz zu besitzen. Ich setze im Falle der Münchener Punkrock-Matadore einfach mal Letzteres voraus, auch wenn mir der Bandname bislang eher in einem anderen Zusammenhang ein Begriff war. Dabei zählt die Combo um das letzte verbliebene Gründungsmitglied, Sänger/Gitarrist/Songwriter Tom Fock, zu den dienstältesten - gegründet wurde die Combo anno 1981 - deutschen Genrevertretern. In Szene gesetzt wurde „Es gibt nichts zu bereuen“ von Big-Name-Producer Jörg „Warthy“ Wartmann, der schon mit Frei.Wild, Hämatom und Eisbrecher, aber auch einem Schlagersternchen wie Beatrice Egli, Unheilig und den Volksmusikgiganten Die Kastelruther Spatzen (!) in unterschiedlichen Funktionen zusammengearbeitet hat. Für einen amtlichen Sound wäre also gesorgt, musikalisch sind sogar mir Melodie-Junkie Songs wie ´Unser Weg´, ´Bier´ oder die Ballade ´Lass mich los´ deutlich zu kommerziell bzw. zu seicht. Das gilt auch für das Gros der Lyrics, die in der Nummer ´Mofa fahren´ in trivialen Textzeilen wie „Ich fahr mein Mofa jeden Tag, weil ich Mofafahren mag / Wollte nie ein Auto haben, weil ich Mofas lieber mag“ gipfeln.

Autor:
Buffo Schnädelbach
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