Review

Reviews 6.0

LORDI

Monstereophonic (Theaterror vs. Demonarchy)

Ausgabe: RH 353

AFM/Soulfood (65:12)
Eines vorweg, damit hier gar keine Missverständnisse aufkommen: Ich mag LORDI. Ernsthaft. Ich besitze jede einzelne Platte der finnischen Monster-Rocker, habe bereits mehrere davon für euer monatliches Lieblingsmagazin besprochen, keine unter acht Punkten. Man kann mir also wirklich nicht vorwerfen, ich wäre auf den Hass-Train aufgesprungen, den engstirnige Puristen seit der Eurovision-Song-Contest-Teilnahme der Truppe im Jahr 2006 (nicht nur) durch die Republik steuern. Tatsächlich liefern LORDI mit „Monstereophonic“ aber ihre bisher schwächste Platte ab. Das liegt u.a. am kruden Stilmix: Der (zugegebenermaßen cool betitelte) Opener ´Let´s Go Slaughter He-Man (I Wanna Be The Beast-Man In The Masters Of The Universe)´ krankt am übermäßigen Einsatz von Dance-Synthies, der nachfolgende Track ´Hug You Hardcore´ klingt wie ein schlechtes Korn-Rip-off, ´Down With The Devil´ könnte auch von Stryper kommen - und so weiter. Die Band mag diese Gegensätze als Konzept der Platte verkaufen, aber die Mischung wirkt nicht homogen. Dazu kommt, dass den Songs im Vergleich zu früheren LORDI-Veröffentlichungen fast durchweg starke Hooklines und Eingängigkeit abgehen. Ganz ehrlich: Ich bin enttäuscht.

Autor:
Jens Peters

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