Review

Reviews 6.0

LABYRINTH

6 Days To Nowhere

Ausgabe: RH 239

(57:15)

Drei Labelwechsel in drei Jahren sprechen eine deutliche Sprache. LABYRINTH sind auf dem besten Wege, im melodischen Prog-Power-Niemandsland zu verschwinden. Und auch in Sachen Line-up ist erneut keine Kontinuität angesagt. Nachdem sich auch Bassist Cristiano Bertocci in Richtung Vision Divine verabschiedet hat, übernimmt nun Sänger Roberto Tiranti zusätzlich die Aufgaben am Langeisen. Nach wie vor ist die Band nicht gewillt, zu ihren Italo-Power-Wurzeln zurückzukehren (was nicht verwerflich ist); von einer richtig neuen Identität ist man allerdings ebenfalls weit entfernt. Die Dragonforce-Anleihen in ´Lost´ wirken ziemlich gezwungen, und die gehärtete Beatles-Nummer ´Come Together´ ist ebenfalls kein Highlight. „6 Days To Nowhere" ist gewiss kein totaler Flop, aber für eine Band wie LABYRINTH immer noch VIEL zu wenig.

Autor:
Mike Borrink
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