Review

Reviews 8.5

KRISIUN

The Great Execution

Ausgabe: RH 294

Century Media/EMI (62:03)

Gottverdammich! Götz hatte die bewusste Tempodrosselung beim brasilianischen Brüdertrio ja bereits im News-Artikel der vorletzten Ausgabe angesprochen, aber dass das Bremsmanöver derart heftig ausfallen würde, überrascht dann doch. Der Unterschied zu früheren Platten ist eklatant! Gas gegeben wird nach wie vor, und auch das frickeltechnische Niveau ist immer noch verdammt hoch, aber die langsameren „Verschnaufpausen“ zwischen den Extremen sind diesmal das Salz in der Suppe und machen aus einem „nur“ technisch beeindruckenden Kinnladen-Runterklapper ein echtes Wohlfühl-Death-Metal-Album. Zusammen mit Produzent Andy Classen gänzlich mit analogem Equipment aufgenommen, wirkt „The Great Execution“ deutlich wärmer, massiver und vor allem zugänglicher als die bisherigen Alben. Insofern ist „The Great Execution“ durchaus vergleichbar mit ähnlich geilen „stilistischen Ausreißern“ wie „Blessed Are The Sick“ oder „South Of Heaven“.

Autor:
Andreas Stappert

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