Review

Reviews 8.5

KRISIUN

Scourge Of The Enthroned

Ausgabe: RH 376

Century Media/Sony (38:03)
Auf den beiden Vorgängerscheiben „Forged In Fury“ (2015) und „The Great Execution“ (2011) entdeckten KRISIUN einerseits den Reiz von richtig schwerem Midtempo-Riffing, übertrieben es aber teilweise mit den Songlängen. Gerade „Forged In Fury“ gefiel zwar mit seiner rohen Brutalität, doch manches Riff wurde dann doch ein paar Mal zu oft wiederholt. Das ändert sich nun wieder mit „Scourge Of The Enthroned“. Hier gibt es sozusagen das Beste aus beiden Welten: kompakt arrangierte Songs, die trotzdem die gesamte stilistische Bandbreite der Band abdecken. Abgesehen davon ändert sich nichts, schließlich haben die Brasilianer ihren eigenen, sofort erkennbaren Stil. Dennoch merkt man bei genauerem Hinhören, dass gerade Gitarrist Moyses Kolesne sein Spiel immer weiter verfeinert und besonders im Lead-Bereich mit starken Soli und Tapping-Licks Akzente setzt. Beim Sound setzt das Trio traditionell auf Andy Classen - auch deswegen ist „Scourge Of The Enthroned“ ein klassisches KRISIUN-Album.

Autor:
Sebastian Schilling

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