Review

Reviews 9.0
Black Metal Death Metal

KOSMOKRATOR

Through Ruin... Behold

Label: Ván/Soulfood
Dauer: 46:59
Erscheinungsdatum: 02.11.19
Ausgabe: RH 392

Nach mehreren außerordentlich guten Demos und EPs liefern KOSMOKRATOR endlich ihr Full-length-Debüt ab und übertreffen sich damit selbst. Ein faszinierender Nebel, erzeugt durch surrende, flirrende und brummende Riffs, spannende, sich mal überschlagende und rasende und mal doomige Schlagzeug-Beats und ebenso vielfältige Schreie und Growls, sägt sich in die tiefsten und finstersten Abgründe des Death- und Black Metal und entfacht dabei ein Höchstmaß an Beklemmung. Diese Beklemmung, bestärkt durch die dicht zirkulierende Atmosphäre und intensive Stimmung (´The Push Towards Daath´), höchst unangenehme, in die Knie zwingende Melodien (´Irreversible Pathways´) und erdrückende wie plättende Tempo-Übergänge (´I Am The Utterance Of My Name´), liegt zwischen Void und Chaos und wirkt absolut einnehmend, extrem und emotional. Wer bis hierhin noch keine Gänsehaut spürt, kann spätestens im Finale nicht mehr an sich halten, wenn ´Gestorben muss sein´ in einer berührenden Rezitation des flämischen Volkslieds ´Vlaamse Dodendans´ unter knisterndem Feuer erlischt.

Autor:
Mandy Malon
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