Review

Reviews 8.0

PARKWAY DRIVE

Killing With A Smile

Dauer: 39:43
Ausgabe: RH 230

Auch im fernen Australien scheint Metalcore inzwischen mächtig angesagt zu sein - zumindest hat man mit PARKWAY DRIVE ein richtig heißes Eisen im Feuer. Wobei die fünf Krawallbrüder eher dem brachialen Death Metal der schwedischen Schule zugewandt sind. Neben einem schier erschlagenden Soundteppich aus reißerischen Monsterriffs, wahnwitzigem Thrash-Geballer und höllisch deftigen Mosh-Parts wird ordentlich gegrunzt, ohne auch nur geringsten Platz zu lassen für einen Ansatz von Melodien. Vielmehr ist die Mucke der Australier technisch verdammt versiert und driftet aufgrund zahlreicher Breaks manchmal gar in den Progcore-Bereich ab. Trotzdem sind PARKWAY DRIVE eher in Richtung Killswitch Engage, It Dies Today oder In Flames angesiedelt, hämmern und röhren im atemberaubenden Tempo à la Heaven Shall Burn durch die Botanik und hinterlassen eine Spur der Verwüstung. Auf den üblichen Wechselgesang wird verzichtet, dafür schreit und grunzt sich Shouter Winston McCall mit Inbrunst durch die knapp 40 Minuten. Die heftigsten Duftmarken sind dabei der Über-Thrasher ´Smoke ´Em If Ya Got ´Em´, der Todesblei-Pitbull ´Blackout´ und der einzige wirklich melodische Smasher ´It´s Hard To Speak´.

Mit frischen Combos wie PARKWAY DRIVE braucht sich der Metalcore nun wahrlich keine Sorgen um die Zukunft zu machen!

Autor:
Frank Trojan
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