Review

Reviews 7.0
Black Metal

KARG

Dornenvögel

Label: AOP/Edel
Dauer: 76:06
Ausgabe: RH 379

KARG-Kopf J.J. hat einen gewaltigen Ausstoß, wenn man bedenkt, dass er in erster Linie Harakiri For The Sky betreibt, doch das bereits sechste Album des Projekts überzeugt nicht nur wegen der vielen Gastsänger, die praktisch das „Who´s who“ des Post-Black-Metal im deutschsprachigen Raum verkörpern. Was einzig an „Dornenvögel“ nervt, ist der künstliche Klang des Schlagzeugs, der wie zuletzt auch bei Der Weg Einer Freiheit und Agrypnie an einen Drumcomputer denken lässt. In kompositorischer Hinsicht befindet sich in den sechs überlangen Stücken jedoch alles im Lot. Der Multi-Instrumentalist klappert alle Genre-Konventionen ab (verzweifeltes Halbgeschrei, flirrende, oft unverzerrte Gitarren) und bewahrt sich trotzdem eine gewisse Frische, auch wenn er und der Rest dieser emotional verstiegenen Szeneblase allmählich zu einem Klischee verkommen.

Autor:
Andreas Schiffmann
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