Review

Reviews 8.5

KAMPFAR

Djevelmakt

Ausgabe: RH 321

Indie/Soulfood (47:34)

Trotz der berechtigten Kritik am polierten Sound des Vorgängers haben sich KAMPFAR erneut für das Abyss-Studio entschieden, sind im Sommer 2013 aber mit deutlich ausgereifterem Material in der Tradition der eigenen Klassikeralben nach Pärlby gereist. „Mare“ war vom Ausstieg des Urmitglieds Thomas geprägt und stellte alleine deswegen eine Zäsur dar. Ole Hartvigsen (Miastur, ex-Utumno) hat die folkgetränkten Riffs seines Vorgängers und dessen Spielgefühl adaptiert. Da stören die majestätischen Keyboard-Flächen im monumental schreitenden ´Swarm Norvegicus´ ebenso wenig wie das Klavier-Intro des bereits vorab online veröffentlichten ´Mylder´. Der Opener vereint alle Stärken des Quartetts: grimmige Black-Metal-Urgewalt, naturmystische Epik und ein Gespür für die düsteren, unkitschigen Seiten der nordischen Folklore, die hier auch in einem Flötenmotiv zum Tragen kommt. Das Wechselspiel aus semimelodischem Shouting und Dolks schwarzmetallischem Keifen funktioniert im archaischen Stampfer ´Kujon´ gar noch besser. Mit ´Our Hounds, Our Legion´ beschließt eines der wenigen englischsprachigen Stücke im Band-Repertoire ein durchweg gelungenes Comebackalbum.

Autor:
Björn Thorsten Jaschinski

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