Review

Reviews 8.5
Heavy Metal

JUDICATOR

Let There Be Nothing

Label: Prosthetic/Cargo
Dauer: 57:48
Erscheinungsdatum: 24.07.2020
Ausgabe: RH 398

Dass JUDICATOR nach einem Blind-Guardian-Konzert gegründet wurden, hört man ihrem neuen Album ebenso deutlich an wie den vier (!) Vorgängern, die teils gratis (Perlen vor die Säue) digital veröffentlicht wurden. „Let There Be Nothing“ ist allerdings der große Wurf der Amerikaner und hat auch - ob von der Band so gewollt oder nicht - eine gehörige Sanctuary-Schlagseite. In gleichem Maße, wie sich John Yellands Stimme in einem an Warrel Dane gemahnenden Falsett überschlägt, schlagen die Instrumentalisten nachgerade Purzelbäume vor Spielfreude, während sie von ihrer bislang gewonnenen Erfahrung profitieren: Das Quintett beherrscht epische Longtracks genauso souverän wie straighten Stoff mit Ohrwurmqualitäten und klammert alles mit zeitlosen Faustschwinger-Hooks, die eingedenk der an Hansi Kürsch & Co. orientierten Gesangsarrangements süchtig machen. Ihr braucht diese Platte. Dringend.

Autor:
Andreas Schiffmann
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