Review

Reviews 7.5
Progressive

JORDAN RUDESS

Wired For Madness

Label: Mascot/Rough Trade
Dauer: 64:02
Ausgabe: RH 384

„Wired For Madness“ teilt das Schicksal vieler Soloalben begnadeter Instrumentalisten. Einige Songs sind sinnfreies Gefrickel (u.a. ´Perpetual Shine´), und der Versuch, einfache Popsongs zwischen die 7/8-Takt-Ungetüme zu schieben, gelingt mal mehr (´Just For Today´), mal weniger gut (´Off The Ground´). Tasten-Wizard JORDAN RUDESS ist aber clever genug, um zumindest phasenweise den typischen Frickelfallen auszuweichen. Das stimmungsvolle Instrumental ´Drop Twist´ könnte auch gut auf einem Album seiner Band Dream Theater stehen, der an ELP erinnernde Big-Band-Blueser ´Just Can´t Win´ mit Gastmitflitzer Joe Bonamassa hat Charme, beim abschließenden ´Why I Dream´ ergänzen sich halsbrecherische Soli und gute Gesangsmelodien wunderbar, und das 23-minütige ´Wired For Madness - Part 2´ ist ein grandioser Prog-Wirbelsturm voller famoser Einfälle und atmosphärischer Tiefenbohrungen. Hier überlässt der ansonsten auch gerne mal singende Jordan Könnern wie DT-Kollege James LaBrie die Vocals - sollte er häufiger machen, denn seine eigenen Stimmbänder sind längst nicht so beeindruckend wie seine Finger.

Autor:
Michael Rensen
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