Review

Reviews 8.0

JOE BONAMASSA

Redemption

Ausgabe: RH 377

Mascot/Rough Trade (65:21)
„Ewig auf denselben Blues-Schemata herumzureiten, ist nichts für mich“, sagt JOE BONAMASSA im Interview in diesem Heft. Auch seinem 13. Soloalbum merkt man dies wieder überdeutlich an. Der 41-jährige Amerikaner schwenkt zwischendurch wie selbstverständlich zu jazzigen Americana-Vibes (´Pick Up The Pieces´), Country-Panoramen (´The Ghost Of Macon Jones´) und hauchzarten, melancholischen Singer-Songwriter-Balladen (´Stronger Now In Broken Places´) herüber. Besonders auffällig sind diesmal die geschmackvollen Verbeugungen vor Hardrockern wie Led Zeppelin und Deep Purple (´Evil Mama´, ´Molly O´´) zwischen typischen, gerne mal mit Big-Band-Wumms dargebotenen Bluesrockern wie ´King Bee Shakedown´ oder ´Deep In The Blues Again´. Dass Joe neben seinen bewährten Sidekicks auf gleich zwei zusätzliche Gitarristen zurückgreift, unterstreicht seine fortschreitende Hinwendung zu einem songdienlichen Gesamtkonzept, in dem seine Kabinettstückchen nur eine wichtige Säule neben diversen anderen sind. Tolle Soli und Leads findet man auf „Redemption“ aber natürlich trotzdem zuhauf.

Autor:
Michael Rensen
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