Review

Reviews 8.0

JIM MARTIN

Milk And Blood

Ausgabe: RH 125

Jim Martin geht wieder in die vollen. Die jahrelange Funkstille nach dem Faith No More-Split hat dem Original spürbar gutgetan - soviel steht bereits nach dem ersten Durchlauf seines Solo-Debüts "Milk And Blood" fest. Mußte sich Martin bei Faith No More zuletzt mit der Rolle des Quotenmetallers begnügen, kann er diesmal seine Experimentierfreudigkeit voll ausleben. Zwar werden Songs wie 'Dead' oder der ein wenig an White Zombie erinnernde Opener 'Discodust' von schwer groovenden Metal-Riffs dominiert, mit zunehmender Spielzeit setzen sich jedoch abgefahrenere Klänge durch. Das verträumt beginnende 'Loser' versprüht Hippie-Feeling, 'Navigator' dürfte in Biertrinkerkreisen für einen enormen Stimmungsanstieg sorgen, und 'Around The Sun' klingt besser als vieles, was Pink Floyd in den letzten Jahren verzapft haben (ist ja auch wohl keine Kunst... - mr). Da auch das mit Death Metal-Vocals unterlegte 'Fatso's World' und das mit Chören gespickte 'Hunter Shepherd' für Aha-Effekte sorgen, geht eine Bewertung in oberen Regionen durchaus in Ordnung, zumal man bei einer Gesamtspielzeit von 60 Minuten durchaus von "value for money" reden kann. Anchecken ist Pflicht!

Autor:
Thomas Kupfer
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