Review

Reviews 7.0
Rotzrock

JESUS CHRÜSLER SUPERCAR

Lücifer

Label: Dr. Music/Edel
Dauer: 43:12
Erscheinungsdatum: 28.05.2019
Ausgabe: RH 386

Rein äußerlich haben JESUS CHRÜSLER SUPERCAR alles richtig gemacht. Das Albumcover im matten Papp-Digipak sieht großartig aus, der Sound des im Sunlight Studio aufgenommenen Albums klingt wie das gewünschte Crossover des ersten Hellacopters-Albums und der Death´n´Roll-Phase von Entombed. Oder: Es groovt satt herunterstimmt wie die Hölle! Der perfekte Soundtrack, um am Wochenende ein paar Flaschen zu köpfen und Todespogo zu tanzen. So zumindest stellt man sich eine zünftige Metalparty in Stockholm vor, aber den Flug kann man sich sparen, denn JCS kommen im Oktober in deutsche Clubs. Und bei uns ist das Bier eh besser und billiger. Fragt sich nur, ob „Lücifer“ ein Album ist, das man vorher unbedingt im Plattenschrank haben muss. Diese Frage lässt sich mit einem klaren „Jein“ beantworten. Zunächst klingen die Titel ziemlich gleichförmig, das ist trotz aller Kraftmeierei kein gutes Zeichen, erst nach ein paar Durchläufen merkt man, wie gut die Band eigentlich zusammenspielt - und dass die bewusste Reduzierung aufs Wesentliche ihren Charme hat. Mehr Noten heißt nicht unbedingt bessere Musik, ein paar klarere Melodien hätten diesen tollen Rahmen allerdings noch mehr aufpoliert.

Autor:
Holger Stratmann
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