Review

Reviews 8.5

IRON SAVIOR

The Landing

Ausgabe: RH 295

AFM/Soulfood (49:46)

Neue Plattenfirma, neues Glück? Es wäre IRON SAVIOR zu gönnen, ist die Band um Gitarrist/Sänger/Produzent Piet Sielck seit ihrer Gründung im Jahre ´96 hierzulande doch eine feste, gleichzeitig leider aber auch etwas unterbewertete Größe. Dies untermauern die traditionsbewussten Sci-Fi-Metaller aus Hamburg auch auf ihrem siebten Studioalbum „The Landing“, das einmal mehr von flotten, bombastischen Power-Hymnen (u.a. ´Starlight´, ´March Of Doom´, ´Moment In Time´, ´R.U. Ready´) irgendwo zwischen Blind Guardian in ihrer Pre-Prog-Phase, Gamma Ray, älteren Helloween und Judas Priest dominiert wird. Das notwendige Maß an Eigenständigkeit demonstriert vor allem Piet himself, der zwar kein zweiter Dickinson, Halford oder Kiske ist, mit seiner markanten, ganz entfernt an den frühen Hansi Kürsch erinnernden Stimme aber einen schönen Kontrast zum häufig viel zu hohen Geknödel der Genrekonkurrenz setzt. Bei den von vielen eingängigen Chören flankierten Vocals gehen einem sogar die Halbballade ´Before The Pain´ oder der Klischee-Stampfer ´Heavy Metal Never Dies´ nicht auf die Eier(stöcke).

Autor:
Buffo Schnädelbach

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