Review

Reviews 8.0

IRON SAVIOR

Megatropolis

Ausgabe: RH 241

Dockyard1/Soulfood (45:32)

Ein ambivalentes Wort im deutschen Sprachgebrauch ist „routiniert“, beschreibt diese ursprünglich positive Vokabel doch oft eine gelangweilte, wenig enthusiastische und unoriginelle Leistung von jemandem, der ähnliche Leistungen schon sehr oft erbracht hat. Dabei kann Routine so schön sein! IRON SAVIOR z.B. haben schon viele gute, harte Platten gemacht. Das bedeutet, dass sie aufs Zuverlässigste wissen, wie man einen mörderischen Gitarrensound hinkriegt, wie man eingängige, erdige Power-Metal-Hymnen schreibt (und liefern bei einer Trefferquote von 100 Prozent neun Lehrstücke - mit dem Titelsong und dem an moderne Annihilator erinnernden ´Flesh´ als Highlights) - oder wie man auf Kanten von Klischeeabgründen balanciert, ohne runterzufallen.

Routiniert? Und wie! Unoriginell? Aber sicher! Wenig enthusiastisch oder gelangweilt? Weder noch, sondern einfach nur sehr, sehr fett!

Autor:
Tobias Blum

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