Review

Reviews 8.0

IRON SAVIOR

Battering Ram

Ausgabe: RH 206

(47:52)

Lästermäuler behaupten immer wieder gerne, IRON SAVIOR hätten ohne die Start- und Schützenhilfe von Kai Hansen niemals aus der Versenkung gefunden. Egal, wie man hierzu stehen mag: Der Motor läuft - und zwar auf Hochtouren. Seit einigen Jahren ist Piet Sielck (v./g.) nun schon darauf bedacht, Fröhlichkeitswahn und übertriebene "Hanseleien" im Sound von IRON SAVIOR zu reduzieren und sich als eigenständige Kraft in der Szene zu positionieren. "Condition Red" (2002) war diesbezüglich ein erster Höhepunkt, und sein fünftes Album geht sogar noch ein Stück weiter.

"Battering Ram" ist ein knallhartes True-Metal-Geschoss deutscher Prägung geworden, das mit deutlicher Priest-Breitseite und frontalen Riffs überraschend forsch nach vorne brettert. Gleich der Titelsong lässt aufhorchen, denn hier könnte doch tatsächlich Jeff Waters als Inspirationsquelle hergehalten haben. ?Wings Of Deliverance?, ?Starchaser? und das Accept-lastige ?Break The Curse? sind die absoluten Highlights dieser Scheibe, auf der sich Piet einmal mehr als bemerkenswert charismatischer Sänger profiliert: Der Mann ist stolz auf seine Klöten und singt auch so - danke!

Eine runde Sache also, wobei lediglich zwei Ausfälle (?Time Will Tell?, ?Riding Free?) und die zuweilen doch etwas überbetonten Chöre Angriffsflächen bieten. Im Gegensatz zu den ansonsten überraschend schnörkellosen Songaufbauten wirken diese nämlich streckenweise arg aufgesetzt.

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