Review

Reviews 9.0

IRON LAMB

The Original Sin

Ausgabe: RH 292

Pulverised/Soulfood (33:04)

Aufmerksame Vinyl-Liebhaber werden das Review zu diesem Punk´n´Roll-Knaller in unserer letzten Ausgabe entdeckt haben. Jetzt ist „The Original Sin“ auch auf CD erhältlich, und bei Anhängern des Genres dürften die Kronkorken der Bierflaschen schon freiwillig fluchtartig von den Flaschenhälsen springen, um einen ungehinderten Abfluss des gelben Goldes in rauen Mengen zu gewährleisten. Die zum Teil Ex- und Noch-Mitglieder von Bands wie Tyrant, Repugnant, Ghost, General Surgery, Dismember, Matyrdöd und Bombstrike rotzen die zehn Granaten ihres Debüts (unter denen sich auch eine Coverversion von Motörheads ´Poison´ befindet) auf eine räudig-rabiate Art und Weise unter die Menschheit, wie man es so authentisch und energiegeladen seit der Frühpase des Rotzrock in der zweiten Hälfte der Neunziger (Gluecifer, The Hellacopters, Turbonegro) nicht mehr gehört hat.

Pflichtkauf für alle, die bei stockfinsterer Nacht in 500 Metern Entfernung ein viel zu großes Avantasia-, Blind-Guardian- oder Tarja-Longsleeve riechen können und unweigerlich mit extremem Kotzreiz zu kämpfen haben.

Autor:
Andreas Himmelstein

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