Review

Reviews 8.0
Heavy Metal

IRON FATE

Crimson Messiah

Label: Massacre/Soulfood
Dauer: 56:22
Erscheinungsdatum: 17.12.21
Ausgabe: RH 415

„Die Vorbilder von Sirene Denis Brosowski & Co. heißen Judas Priest, Iron Maiden, Nevermore, Sanctuary und Iced Earth. Dabei lässt der gute Mann ein paar beeindruckende Schreie vom Stapel, die Rob Halford heutzutage nur nach einem kräftigen Tritt in seine Kronjuwelen auf die Reihe kriegt, wenn überhaupt“, schrieb Buffo 2010 treffend in seiner überaus wohlwollenden Rezension des IRON FATE-Debüts „Cast In Iron“. Dass es über ein Jahrzehnt dauern würde, bis die Truppe ihren Zweitling vorlegt, hätte damals weder der Hessenkaiser noch sonst wer ahnen können - man darf jedoch frohen Mutes vermerken, dass „Crimson Messiah“ mindestens so gut wie damals das Debüt tönt, vielleicht am Ende sogar einen Ticken stärker ausgefallen ist. Brosowskis Stimme erinnert bisweilen frappierend an die des jungen Rob Halford, die Saitenfraktion haut ein fantastisches Doppel-Lead nach dem anderen raus, und auch in Sachen Produktion (wunderbar griffig und geerdet) ist alles im Lack. Schönes, sehr traditionelles Heavy-Album, das Fans der genannten Kapellen gut reinlaufen wird!

Autor:
Jens Peters
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