Review

Reviews 8.0

INTRONAUT

The Direction Of Last Things

Ausgabe: RH 343

Century Media/Sony (46:07)
„Ich habe es vermisst, Platten zu machen, die sich nicht nur außerhalb der gängigen Konventionen bewegen, sondern dazu auch noch die Scheiße aus dir rausprügeln“, lässt uns INTRONAUT-Gitarrist/Sänger Sacha Dunable wissen, und entsprechend heavy rödelt der fünfte Longplayer seiner Band. Nach den ruhigeren letzten Scheiben düsen die Kalifornier wieder im Millennium Falcon statt im Traumschiff durchs All, das in gerade mal vier (!) Tagen zusammengeschweißte „The Direction Of Last Things“ klingt wie eine ziemlich coole, leicht angejazzte Sci-Fi-Mischung aus Meshuggah und Voivod, die auch nach zahlreichen Durchläufen immer noch neue, innovative Details offenbart. Trotz der neuen/alten Härte bleiben jederzeit genügend Freiräume für düstere Ambient-Passagen und erhabenen Bombast, stumpf ist zu keinem Zeitpunkt Trumpf. Den superben Mix erledigte Devin Townsend, der hier vier Brüder im Geiste getroffen haben dürfte.

Autor:
Michael Rensen

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