Review

Reviews 9.0

INQUISITION

Bloodshed Across The Empyrean Altar Beyond The Celestial Zenith

Ausgabe: RH 352

Season Of Mist/Soulfood (56:32)
INQUISITION sind Kunst. Warum? Weil Kunst das kreative Werk eines Schöpfers ist, der dort sein gesamtes Herzblut und ein Stück seiner Seele hineinsteckt - und nicht starr verödet, sondern mit immer wieder neuen Elementen die Essenz seines Seins, seinen Kern einfängt, ummalt und erweitert. Genau das zelebrieren Dagon und Incubus auch auf „Bloodshed Across The Empyrean Altar Beyond The Celestial Zenith“, dem siebten Album des amerikanisch-kolumbianischen Black-Metal-Duos. Die typischen INQUISITION-Dissonanzen mischen sich mit verträumten Akustik-Parts und zerreißenden Melodien einerseits und absolut bösen, von Blastbeat und Terror bestimmten Momenten andererseits. Dadurch entsteht nicht nur eine Varianz aus alten und neuen Partikeln, sondern auch vielfältig greifende Emotionen, die diesen Langspieler unglaublich spannend machen. Natürlich nehmen INQUISITION den Hörer unter einem Meer aus Sternen wieder auf eine Reise durchs Universum, antike Götter und Kulturen und Naturgewalten mit und tragen damit ihr inneres Feuer sichtbar nach außen. INQUISITION bleiben unvergleichlich, leidenschaftlich und ganz vorne mit dabei, wenn es um den Titel „(Black-)Metal-Album des Jahres“ geht.

Autor:
Mandy Malon

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