Review

Reviews 9.0

INGLORIOUS

Inglorious

Ausgabe: RH 346

Im Vorfeld als die neuen Deep Purple gehypt - eigentlich blieb mir gar nichts anderes übrig, als INGLORIOUS mit einer gesunden Portion Skepsis entgegenzublicken. Also Platte rein, Lauscher auf - und den Mund erst nach knapp 50 Minuten wieder zugeklappt. Deutlich beeinflusst von Bands wie Led Zeppelin, Whitesnake und den bereits genannten Purple, machen die jungen Briten dennoch ihr eigenes Ding. Songs wie ´Until I Die´, ´Breakaway´ und ´Holy Water´ klingen erdig, heavy, ehrlich und energiegeladen, eine starke Blues-Note und die (fast) durchgehende Abwesenheit von Kitsch machen „Inglorious“ zu einem erstklassigen, zeitlosen Album, das man sich Runde um Runde anhören will. Fronter Nathan James röhrt die Kollegen Coverdale und Hughes locker in den Schatten, während Quotenschwede Andreas Eriksson mit seiner Gitarrenzauberei eine moderne Note einbringt. Besser geht´s kaum!

Autor:
Alexandra Michels

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