Review

Reviews 8.0

IMPERIAL STATE ELECTRIC

Reptile Brain Music

Ausgabe: RH 319

Psychout/Soulfood (34:38)

„Pop war is over“ proklamierten IMPERIAL STATE ELECTRIC in Anspielung auf den letzten Albumtitel „Pop War“ seit August in großen Lettern auf ihrer Homepage, was nicht wenige Fans der Schweden dahingehend in die Irre führte, als dass sie in diese Aussage die Auflösung der Band hineininterpretierten. Vielmehr gemeint war allerdings, dass auf „Reptile Brain Music“ wieder deutlich mehr Gas gegeben und der etwas zu seicht geratene Kurs auf „Pop War“ in Richtung High-Energy-Rock korrigiert wird. Und auch wenn Nicke Andersson (v./g.) in Interviews gerne betont, dass er im Gegensatz zu seiner Ex-Band The Hellacopters bei IMPERIAL STATE ELECTRIC der uneingeschränkte Boss ist, räumt er seinen Sidekicks auf „Reptile Brain Music“ deutlich mehr Entfaltungsmöglichkeiten ein als in der Vergangenheit. So übernimmt Basser Dolf De Borst (The Datsuns) beim tadellosen Asskicker und Titeltrack die Vocals, während Gitarrist Tobias Egge beim stark von Kiss bzw. Paul Stanley inspirierten ´Stay The Night´ beweist, dass neben Dolf und Nicke noch ein drittes Bandmitglied über Frontmann-Qualitäten verfügt. Stilistisch mag „Reptile Brain Music“ mit wenig Überraschungen aufwarten, aber durch die deutlich rockigere Ausrichtung im Vergleich zu „Pop War“ wird die dritte Scheibe der Band wieder zur uneingeschränkten Pflichtveranstaltung für alle Anhänger von Nicke und IMPERIAL STATE ELECTRIC.

Autor:
Andreas Himmelstein

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