Review

Reviews 7.5
Alternative

IMMINENCE

Turn The Lights On

Label: Arising Empire/Warner
Dauer: 51:41
Ausgabe: RH 384

Slow, heavy und sehr emotional gehen IMMINENCE zu Werke, allerdings nicht im Sinne Type 0s, sondern wie die Schwingungen eines frühen Linkin-Park-Hits, modernisiert und auf Albumlänge gedehnt. Das funktioniert ziemlich gut, vor allem weil die Schweden ein Händchen für wunderhübsche, anspruchsvolle Melodien haben, die selbst Streicherteppiche vertragen, ohne in Kitsch abzudriften. Zu verdanken ist das insbesondere Sänger Eddie Berg, der so nuanciert wie charismatisch eine Vielzahl von Registern zwischen sanftem Pop und wütendem Geschrei beherrscht (besonders eindrucksvoll: ´Infectious´). Auf die gesamte Albumlänge betrachtet wäre mehr Abwechslung in den Tempi fein gewesen, auch weil das recht schnelle ´Saturated Soul´ mit seinen flirrenden, an alte 30 Seconds To Mars erinnernden Gitarren ein absolutes Highlight ist. Dennoch: feines Ding.

Autor:
Tobias Blum
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