Review

Reviews 9.5

ILIUM

Permian Dusk

Ausgabe: RH 225

(56:44)

Aufgepasst! Hier haben wir es mit dem ersten Power-Metal-Highlight des Jahres zu tun! Wen Bands wie die frühen Iron Maiden, Slough Feg und Sacred Blade zu O(h)rgasmen führen, dürfte bei dem australischen Sextett genau richtig liegen. Besser, emotionaler, komplexer, melodischer, erhabener und ergreifender kann man epischen True Metal kaum spielen. So ist jede der zehn Nummern des zweiten Albums eine Hymne für die Ewigkeit. Zu den besonderen Trümpfen gehören dabei das zweiläufige Gitarrenspiel und Sänger Lord Tim, der allen, die dem voraussichtlichen Ende der Landsleute Dungeon nachtrauern, eine neue Heimat bietet. Besonders liebevoll sind auch das Layout und das Textkonzept, das nicht zuletzt durch wirre Titel wie ´Zygo-Maze´ oder ´Chloroform Divinity´ Assoziationen zu Sacred Blade aufkommen lässt.

Ehrfurcht vor einem Album ist angesagt, das mehr nach den Achtzigern klingt als die meisten Bands der „goldenen“ Dekade selbst.

Autor:
Wolfram Küper

AMAZON EMPFEHLUNG

Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen.