Review

Reviews 3.5

IHRESGLEICHEN

Kreuz an Kreuz

Ausgabe: RH 321

Gegentrend (55:46)

Keine Ahnung, welche Klientel IHRESGLEICHEN mit ihrer Musik erreichen wollen. Neue-Deutsche-Härte-Freaks - wenn es sie denn noch gibt - werden sich aufgrund der vielen Gothic-Weichspül-Parts gelangweilt abwenden, Subway-To-Sally-Jünger lachen sich ob der pseudobedeutungsschwangeren, oft unfreiwillig komisch wirkenden Lyrik schlapp, und für die betagtere Karat- und Puhdys-Fraktion ist „Kreuz an Kreuz“ dann doch bei weitem zu hart. Die Schwaben packen musikalisch sehr viel in ihr „Konzeptalbum über das Leben an sich“, lassen dabei jedoch eine klare Linie vermissen. Zudem nervt der Sänger immer wieder mit übertriebenem Pathos und/oder handzahm-schlappen Aggro-Ausbrüchen. Etwa beim drögen, von einer zarten Kinderstimme eingeleiteten Gothic/Musical-Verschnitt ´Macht´.

Autor:
Andreas Stappert
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