Review

Reviews 8.0

ICED EARTH

The Crucible Of Man (Something Wicked, Part 2)

Ausgabe: RH 256

Das kann man so sehen - muss man aber nicht. „The Crucible Of Man“ zündet nicht so schnell wie die Klassiker der Barlow-Ära, weil das Songmaterial zum Großteil sehr episch, orchestral und (wenn man es negativ sehen will) langatmig ausgefallen ist. Bei näherem Hinhören entpuppt sich die Scheibe jedoch als in sich geschlossenes Werk, das relativ zahm beginnt und dann immer stärker wird. Im Vergleich zum Vorgänger (an dem sich ja ebenfalls die Geister schieden) wurde auf überflüssige Zwischenspiele verzichtet und an der Produktion (mehr Mitten) gefeilt. Matts Gesang deckt das gesamte Spektrum seiner Fähigkeiten ab: Gefühlvolle, warme Passagen sind genauso oft zu hören wie aggressive, rauere Parts. Unter allem liegen die typischen ICED EARTH-Rhythmusgitarren, die immer noch das größte Trademark der Band sind und die gewohnte Extraklasse besitzen.

Man benötigt vielleicht etwas mehr Zeit, um mit „The Crucible Of Man“ warm zu werden - aber von einem „durchschnittlichen“ Album kann nicht die Rede sein.

Autor:
Götz Kühnemund
AMAZON EMPFEHLUNG

Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen.