Review

Reviews 8.0

HOUR OF 13

333

Ausgabe: RH 301

Earache/Soulfood (47:24)

Wenn einen die letzten Minuten des ausufernden Rauswerfers ´Lucky Bones´, in ihrer melodischen Intensität wahrscheinlich die besten des ganzen Albums, noch mal so richtig die Rübe schütteln lassen, zieht man, sofern das beim berserkerhaften Bangen geht, garantiert ein positives Fazit: Auch auf Album Nummer drei offerieren Phil Swanson (v.) und Chad Davis (der ganze Rest) rockigen, gut abgehangenen, fast unverzierten US-Doom, der der Knarzgemeinde irgendwo zwischen Black Sabbath, Saint Vitus und Revelation in keinem Moment zu episch werden dürfte, der aber auch niemals an Hookline-Armut krepiert. Dass das Label versucht, HOUR OF 13 in die halbwegs hippe Okkult-Rock-Ecke zu drängen: drauf geschissen. Mit dieser knochentrocken, dabei immer druckvoll produzierten Underground-Verneigung werden die beiden Aficionados garantiert nicht zum „American Idol“, dafür müffeln ´Deny The Cross´, ´Who´s To Blame?´ oder ´Spiral Vacuum´ letzten Endes viel zu sehr nach speckig-siffiger Jeansweste. Aber es gibt ja nun wirklich deutlich fiesere Fetische, wie man so hört.

Autor:
Boris Kaiser

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