Review

Reviews 4.0

HILLS OF KINGS

Neurotic Circuit

Ausgabe: RH 309

Mausoleum/H´Art (43:22)

Bei dieser Band klaffen Anspruch und Wirklichkeit derart auseinander, dass man an eine Parodie glauben möchte - käme das Ganze nicht so ernst gemeint rüber. Schon das dick geposte Bandfoto lässt jeden der fünf Musiker maximal unvorteilhaft aussehen, das vorgeblich ausdrücklich klischeefreie Ägypten-Konzept ist überrissen wie Roger Federers Vorhand und ausgelatscht wie meine Chucks vom Vorjahr, die Pseudonyme kommen mit Zwei-Jahres-Fremdschäm-Garantie. Schafft man es dann noch, sich auf die Musik zu konzentrieren, wird man mit einem nicht mal uninteressanten Ansatz konfrontiert, der allerdings an nahezu jeder denkbaren Unzulänglichkeit krankt. Riffs aus der Classic-Rock-Ecke geben modern-fetten Bratzern die Klinke in die Hand, überkront wird das Ganze von einem okay singenden Jesper-Binzer-Verschnitt, doch liefert die im Ganzen oft untight spielende Band dabei kein einziges brauchbares Stück ab. Man muss den Herrschaften dringend empfehlen, Realitätskontrolle zu betreiben, weniger Zinnober zu veranstalten oder all das Gepränge zumindest durch vernünftige Songs zu rechtfertigen.

Autor:
Hendrik Lukas

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