Review

Reviews 7.5

HIGH ON FIRE

Luminiferous

Ausgabe: RH 338

Century Media/Universal (53:50)
Auch wenn HIGH ON FIRE immer noch der Popularität von Matt Pikes Kultband Sleep hinterherhinken, hat sich das Trio in den letzten Jahren zu einer festen Institution im Stoner Metal gemausert. Auch das siebte Album „Luminiferous" kann wieder mit dem verdammt starken Drumming von Des Kensel, einer ultrageilen Kurt-Ballou-Produktion, schweren, oftmals von Celtic Frost beeinflussten Riffs und dem unvergleichlichen Geröhre von Matt Pike punkten. Zudem reichert die Band ihr Klanguniversum erstmals mit etwas melodischeren Klängen an (´The Cave´), ohne dabei auch nur ansatzweise auszuwimpen (was das thrashige ´Slave The Hive´ wohl am deutlichsten unter Beweis stellt). Trotz aller musikalischen Klasse und des individuellen Sounds wird man aber auch dieses Mal das Gefühl nicht los, dass da vom Songwriting her noch viel mehr geht. Für acht Punkte oder mehr liefern die Kalifornier auch auf „Luminiferous" zu selten richtige Hits ab.

Autor:
Ronny Bittner
AMAZON EMPFEHLUNG

Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos